Die Friese ist immer noch wegen der Brandstiftung dicht!

Und wegen Corona!

Ihr dürft also doppelt nicht in die Friese.

Wegen Covid-19 (Corona) fällt auch der "Hausrat unterwegs" am 6. April aus.

Wir werden Euch per Mail auf dem Laufenden halten.

Eure Friese. 

 

 

 

BRANDSTIFTUNG IN DER FRIESE!

 

Zeitungsartikel zur Brandstiftung in der Friese:

https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-nordost_artikel,-jugendzentrum-friese-arbeit-soll-fortgesetzt-werden-_arid,1905304.html

 

https://taz.de/Doppelbrand-in-Bremer-Jugendzentrum

 

Radio Interview zur Brandstiftung in der Friese:

 

Buten Un Binnen Beitrag zur Brandstiftung in der Friese:

 

 

Stellungnahme des Jugendzentrums „Die Friese“

 

In der Nacht zum 16. Februar 2020 kam es während einer Konzertveranstaltung zu insgesamt zwei Bränden innerhalb unseres Jugendzentrums. Insbesondere die erste Etage des Gebäudes war betroffen. Nachdem der erste Brand durch den Einsatz von Feuerwehrkräften gelöscht werden konnte, wurde nach dem Abrücken der Feuerwehr ein zweiter Brand in derselben Etage festgestellt, der wiederum durch den Einsatz der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Die Besucher- und Mitarbeiter*innen des Jugendzentrums wurden glücklicherweise nicht verletzt.

 

Wir sind bestürzt über die Vorkommnisse. Der Umstand, dass es innerhalb kurzer Zeit zu zwei Brandherden gekommen ist, legt den Anfangsverdacht einer vorsätzlichen, in diesem Falle schweren Brandstiftung nahe. Anderweitige Ursachen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nahezu ausgeschlossen werden bzw. sind höchst unwahrscheinlich. Das Landeskriminalamt Bremen hat insoweit die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Da in der Tatnacht innerhalb des Jugendzentrums drei Aufkleber mit rechtsradikalem Bezug aufgefunden wurden, welchen der vermeintlichen Tat zugeordnet werden könnten, ermittelt nunmehr der Staatsschutz. Wir werden die Ermittlungen selbstverständlich in jeglicher Hinsicht unterstützen und auf die Arbeit der ermittelnden Beamten vertrauen. Belastbare Angaben über den bzw. die Täter können gegenwärtig nicht getroffen werden.

Leider muss in Anbetracht der Umstände das Jugendzentrum vorerst geschlossen bleiben. Es muss zunächst abgeklärt werden, ob für Besucher*innen aufgrund der Brandentwicklung eine Gesundheitsgefahr besteht. Wir gehen jedoch davon aus, dass „Die Friese“ wieder zeitnah ihre Tore öffnen wird und werden alles in unserer Macht stehende tun, um den normalen Ablauf innerhalb „Der Friese“ wiederherzustellen. Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass es sich um eine vorsätzliche Brandstiftung einer rechtspolitischen Gruppierung gehandelt hat, werden wir uns nicht einschüchtern lassen. Die Jugendarbeit, aber auch alle anderen Angebote der „Friese“ werden fortgeführt werden. Wir haben in den letzten Tagen einen großen Zuspruch und Solidaritätsbekundungen erfahren. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich dafür bedanken.

Die Besucher*innen unseres Jugendzentrums sollen sich nicht alleine fühlen und wir werden sie nicht alleine lassen. Sofern seitens der Nutzer*innen der „Friese“ Beratungs- bzw. Unterstützungsbedarf besteht, sind wird selbstverständlich jederzeit zu einem Austausch bereit. Wir bleiben ein offenes und kommunikatives Haus. Wir möchten euch in diesem Zusammenhang jedoch auch auf „soliport.de“ hinweisen. „Soliport“ ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt. Ihr könnt „Soliport“ neben der Webpräsenz ebenso unter der Telefonnummer 0421 17 83 12 12 erreichen. Zusätzlich erhaltet ihr Infomaterial im „GoldenShop“ im Fehrfeld 4.

 

Die Friese e.V.  im Februar 2020

 

 

 

Hausrat Friese, ursprünglich geplant für Montag 02.03.2020, wird auf den 09.03.2020 verschoben.

Liebe Leute, der Hausrat wird verschoben, da das Betretungsverbot für die Friese bis zum 11.03.2020 weiterhin aufrecht erhalten wird. Es beginnen am Montag 02.03.2020 nach und nach die Sanierungsarbeiten, für den Publikumsverkehr bleibt die Friese aber gesperrt.

Wir informieren per Mail/Webseite über Neuigkeiten diesbezüglich.

Hoffentlich bis bald,

Viele Grüße,

Eure Friese

 

 

 

 

 

 

* Selbstverwaltetes Jugendzentrum im Bremer Steintor-Viertel *

 

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Jugendarbeitprotest

 

  • Der Erhalt des Status Quo ist nicht ausreichend - Für die Jugendarbeit in Bremen muss mindestens 30% mehr Geld zur Verfügung gestellt werden

 

  • Alle bestehenden Jugendeinrichtungen müssen erhalten bleiben

 

  • Zusätzliche Bedarfe und Aufgaben brauchen zusätzliche Finanzierung

 

  • Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung für Mitarbeiter_innen muß gewährleistet werden

 

  • Ressortübergreifende Bedienung der Mehrbedarfe im Bereich Kinder und Jugendförderung

 

  • Umverteilungen dürfen nicht zum Nachteil anderer sozial Benachteiligter organisiert werden