..... Friesencrew ...... WARWOUND (Birmingham,GB) + RATFEAST (BI)

WARWOUND

Recorded in 1983, this record contains 15 songs from 3 sessions. With a few different takes you get a total of 25 blistering tracks. For those unfamiliar with WARWOUND, they are a UK band formed in 82. WARWOUND recorded 3 demos in 83 before disbanding and members went on to join THE VARUKERS and form SACRILEGE. These demos never received an official release… until now! Highly influenced by DISCHARGE, WARWOUND is one of the first bands ever to take D-Beat Punk to a raw and intense level. Recently reformed in 2015, original guitarist Damian is now joined by Ian Glasper on bass and Rat Varuker on vocals. After a few gigs in the UK word is spreading fast of the relentless onslaught of a live show these veterans put on. WARWOUND have also recently hit the studio to record for the first time in over 30 years. Needless to say WARWOUND is back with a vengeance! (geklaut von profanexistence.com)

 

RATFEAST

Jeder von euch, der auf dreckigen Crust Punk steht, sollte sofort alles stehen und liegen lassen, um sich in Ruhe von einer frischen Untergrund-Walze überrollen zu lassen. Das Bielefelder Trio RATFEAST hat seinen ersten Output veröffentlicht und kann den Hörer damit direkt vom Hocker hauen. Acht Songs, bestehend aus primitivem, skandinavisch angehauchtem D-Beat/Crust Gebolze und grooviger
80-er Thrash Kante zum moshen, befinden sich auf dem Tape. Dieses Demo ist ein hervorragender Sparringspartner, wenn man sich vor dem Schlafen gehen noch den Alltagsstress aus den Knochen treiben will. 

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Endlich traut sich mal wieder jemand richtig schön stumpfen und asozialen Hardcore Punk zu spielen, der noch vom Boden der Gesellschaft zu kommen scheint. Euch erwarten 22 Minuten, übel stinkender, Crust Punk, dessen Einflüsse sich von  THE RESTARTS, über INTEGRITY, bis WOLFBRIGADE erstrecken. Vor allem was die Atmosphäre, Melodie und Backingvocals betrifft. Das Songwriting ist einfach gestrickt, aber gerade dadurch sehr effizient. Rotziges Riffing, wütendes Drumming und garstig tiefe Vocals, bei denen man dennoch die Texte verstehen kann, bilden den Hauptteil, welcher ab- und an von moshigen 80er Thrash-Breaks durchstoßen wird und die Klänge der Bielefelder noch aggressiver darstellt.
Die Titel walzen sich gnadenlos durch sämtliche Sparten des Räuden-Punks ohne irgend aufgesetzt zu wirken. Einziges kleines Manko ist die Aufnahmequalität, die ab und an ein wenig Wucht in den Tracks vermissen lässt. Jedoch sollte man bei einem Demorelease auch keine allzu hohen Ansprüche stellen und ein Auge zu drücken.

Anspieltipps sind für mich ganz klar, Opener COMMUNION OF VILLAINS, in dem es die stärkste Melodie und die härtesten Moshparts zu entdecken gibt, und ebenfalls noch den achten Song WHAT COBAIN SAID, der stark an rotzigen Punk’n Roll der Schwedencrust-Ära erinnert.
Eine physische Version wird demnächst über COLOSSUS TAPES veröffentlicht und in geringer Stückzahl erhältlich sein. Ich persönlich kann euch die Kassette nur wärmstens empfehlen!

RATFEAST sind genau das, was die deutsche Hardcore Punk Gemeinschaft mal wieder dringend gebraucht hat. Ein kompromissloser, vollkommen primitiver Wühler, der euch permanent mit Dreck bewirft und förmlich zum Ausrasten zwingt. Hoffentlich wird man diese Truppe bald live erleben können, um sich gehörig sämtlichen Mist aus dem Körper zu schütteln.
Stumpf ist Trumpf!

(GEKLAUT von: trvefrykt-zine.com/2017/11/22/demo-review-ratfeast-demotape)

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